Das verflixte Klassentreffen (2016)

Lustspiel in drei Akten von Regina Rösch

Plakat

Unser Regissuer Roland Kehrle hatte für das Jahr 2016 Lustspiel in drei Akten "Das verflixte Klassentreffen" von Regina Rösch ausgewählt. Alle Beteiligten waren seit Anfang August mit vollem Eifer bei der Sache - zunächst bei der intensiven Probenarbeit und speziell natürlich auch bei den insgesamt 11 Aufführungen im Oktober und November. Über den zahlreichen Besuch aus nah und fern haben wir uns sehr gefreut.

Kurze Inhaltsangabe:

Nach einer durchzechten Nacht wird Franz-Josef Holzmeier von seiner Ehefrau Amanda mit schweren Vorwürfen am Frühstückstisch empfangen. Als dann auch noch die Dorfratsche Paula auftaucht, ist für Franz-Josef der Tag gelaufen. Auch in der Zeitung steht nur Mist, ein Klassentreffen im Nachbarort, wen interessiert das schon? Doch gerade dieses Klassentreffen löst eine Lawine von Unannehmlichkeiten für Franz-Josef aus. Voller Begeisterung beginnen Amanda und ihre Freundin Franziska Gierig mit den Planungen für ein eigenes Klassentreffen. Zu diesem Treffen sollen auch der frühere Mädchenschwarm Johannes und die vor über 23 Jahren plötzlich verschwundene Elisabeth eingeladen werden. Franz-Josef vernimmt dies mit Schrecken, glaubt er doch der Vater des unehelichen Kindes von Elisabeth zu sein. Zumindest zahlt er seit über 20 Jahren Alimente für das Kind, die sein Freund August für ihn an die Mutter weiterleitet. Gemeinsam versuchen Franz-Josef und August das Klassentreffen zu verhindern, doch die Ehefrauen setzen sich durch. Es gelingt den beiden jedoch, wenn auch nach Überwindung einiger Hindernisse, zumindest die Einladung an Elisabeth verschwinden zu lassen. Dem Klassentreffen steht nichts mehr im Wege.

Die Frauen bringen ihre dick gewordenen Ehemänner mit Diät und Training wieder auf Vordermann und schließlich trifft die so heiß ersehnte Zusage von Johannes aus Amerika ein. Doch leider gießt Franz-Josef Kaffee über den Brief, so daß der Inhalt nicht mehr vollständig zu lesen ist. Doch was man nicht lesen kann, wird mit blühender Phantasie ersetzt. Und so ist man schließlich der Meinung, die Ehefrau von Johannes sei eine Stripperin aus Las Vegas. Die Herren sind Feuer und Flamme, bei den Damen hält sich die Begeisterung jedoch in Grenzen und jeder versucht auf seine Art, sich auf die veränderte Situation einzustellen. Johannes trifft mit Frau und Tochter ein, doch die angebliche Stripperin entpuppt sich als die ehemalige Schulkameradin Elisabeth. Das ist zuviel für Franz-Josef, beim Anblick von Elisabeth trifft ihn der Schlag. Sterbenskrank liegt er im Bett, genau wie sein Freund August, den das gleiche Leiden heimsucht. Doch kaum sind die Ehefrauen aus dem Haus, genesen die beiden auf wundersame Weise. Bei einer heimlichen, gemeinsamen Vesper von Franz-Josef, August und dem Postboten Ferdl hören Amanda und Franziska, von den Männern unbemerkt, die ganze Wahrheit. Nach dem ersten Schock wird Elisabeth zur Rede gestellt und plötzlich ist wieder alles ganz anders als angenommen. Doch Rache ist süß und so wird Franz-Josef schließlich damit konfrontiert, daß sein eigener Sohn seine uneheliche Tochter heiraten will! Trotz aller Tricks muß Franz-Josef schließlich Farbe bekennen und merkt, daß am Ende er der Betrogene ist. Ein überaus lebhaftes Spiel mit laufend wachselnden Situationen!

Bericht in der Donauzeitung vom 25. Oktober 2016 --- Bildergalerie in der Donauzeitung

Die Aufführungstermine Waren:

DatumUhrzeitBemerkung
Samstag, 22. Oktober 19:30 Uhr Premiere
Sonntag, 23. Oktober 18:00 Uhr  
Freitag, 28. Oktober 19:30 Uhr  
Samstag, 29. Oktober 19:30 Uhr  
Sonntag, 30. Oktober 18:00 Uhr  
Freitag, 4. November 19:30 Uhr  
Samstag, 5. November 19:30 Uhr  
Sonntag, 6. November 18:00 Uhr  
Freitag, 11. November 19:30 Uhr  
Samstag, 12. November 19:30 Uhr  
Sonntag, 13. November 14:00 Uhr Nachmittagsvorstellung

Kartenvorverkauf:

Der Kartenvorverkauf fand am Samstag, 8. Oktober 2016 um 9:00 Uhr im Pfarrheim "St. Josef" in Höchstädt statt. Ab Montag, 10. Oktober 2016 gab es die Karten in der Raiffeisen-Volksbank in Höchstädt zu den üblichen Geschäftszeiten (telefonische Kartenhotline: 0906 7804 33600) wofür sich die Kolpingbühne auch in diesem Rahmen noch einmal recht herzlich bedankt.